Sabine Fricke

„Ohne Emotionen geht gar nix, stellen Sie sich darauf ein.“
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Schwerpunkte von Sabine Fricke
  • Training / Coaching
  • Moderation
  • Filme
  • Storytelling
  • Wissenschaftsjournalismus

Wissen reizt die 1963 geborene Sabine Fricke – immer schon. Doch war es mehr ein Zufall, der die junge Agraringenieurin zum Fernsehen und dort mitten in die Wissenschaftsabteilung des Westdeutschen Rundfunks katapultierte. Dort fand sie ihre Leidenschaft: Komplexe Inhalte leicht verständlich, attraktiv und unterhaltend zu präsentieren. Seit 1987 arbeitet sie als freiberufliche Wissenschaftsjournalistin und Filmemacherin.

Die ersten 15 Jahre lang wirkte Sabine Fricke vor allem an großen moderierten Studioproduktionen mit – darunter die Sendungen Wissenschaftsshow, Bilder aus der Wissenschaft, Globus und Dschungel. Die legendäre Fernsehsendung Hobbythek unterzog sie in den Jahren 2001 bis 2002 einem umfangreichen Relaunch. Unter ihrer Regie wurden Logo, Designkonzept, Szenenbild und der Internetauftritt neu entwickelt. Die Erkennungsmelodie ließ sie frisch komponieren. In den Jahren 2001 bis 2003 übernahm sie die Leitung der Sendung von Jean Pütz, ihrem „journalistischem Ziehvater“, wie sie ihn selbst gerne nennt. In 47 Ausgaben stand Sabine Fricke in der hobbythek auch selbst vor der Kamera. Ein Job, bei dem sie lernte, sich professionell vor der Kamera zu bewegen. Heute hat sie die Seite gewechselt und betreut Moderatorinnen. Allen voran 90 minütige Dokumentationen der Serie Wunderschön, für die sie seit 2013 Drehbücher schreibt und Regie führt.

Ihre Publikationsliste ist lang: rund 300 Einspieler, Filme, Features, Dokumentationen und Reportagen, zudem entwickelte sie Fernseh-Konzepte und Formate. Neben dem WDR zählen auch ARD, 3Sat, NDR, MDR und diverse Produktionsfirmen zu ihren Auftraggebern.

Hier und da arbeitet sie im Printbereich, gelegentlich für den Wissenschaftsteil in „Die Welt“ und für die Sparkassen-Finanzgruppe, die sie seit einigen Jahren mit aktuellen Verbraucherthemen versorgt. In ihren Anfangsjahren gestaltete sie auch Beiträge für den Hörfunk, zählte über viele Jahre zur Stammannschaft von „Hallo-Ü-Wagen“ und schrieb an acht populärwissenschaftlichen Büchern mit.

Ihre Filme erzählen Geschichten – eine uralte bewährte Kommunikationstechnik, die Menschen seit Jahrtausenden nutzen, um Informationen weiterzureichen. Was sie für ihre Filme braucht: Fakten und Emotionen. Emotionen holt sie sich bevorzugt von ihren Interviewpartnern. In ihren 30 Berufsjahren hat die Filmemacherin gelernt, wie man Menschen zum Sprechen bringt. Ihre erstaunlichste Methode starke und emotionale O-Töne einzuholen, wirkt überraschend und überraschend leise: sie schweigt. Dieses Schweigen selbst auszuhalten und als probates Mittel einzusetzen, hat die quirlige Sabine Fricke viele Jahre gekostet. Heute beherrscht sie diesen Kniff. Auch sonst kennt sie ziemlich jeden Trick, ihren Gesprächspartnern die Worte zu entlocken. Vor Ihrer Kamera haben schon Menschen jeglicher Couleur gestanden, vor allem viele Vertreter aus Forschung und Wirtschaft.

Ihren Kunden von Public Opinion Partners möchte sie vermitteln, wie man sich vor Kameras bewegt und welche Strategien Journalisten verfolgen, um ihre Gesprächspartner aus der Reserve zu locken. Mit diesem Wissen ausgerüstet, lassen sich Interview-Situationen besser einschätzen und steuern. Ihr Ziel: Sie möchte, dass Ihre Kunden als Interviewpartner selbstsicher, souverän und sympathisch wirken.

Seit 2012 lehrt Sabine Fricke an der Hochschule Bonn-Rhein-Sieg im Fach Elektrotechnik, Maschinenbau und Technikjournalismus. 2015 hat sie einen Vertrag als Trainerin der ARD.ZDF-Medienakademie unterschrieben.